Nie
- Anteil
- 45,7 %
- Bedeutung
- keine berichtete Beeinträchtigung in der abgefragten Kategorie
Wissen und Quellen · Orientierung, keine Diagnose
Die ATHIS-Befragung 2019 erfasste, wie häufig Menschen ab 15 Jahren in Österreich in den letzten zwei Wochen durch Schlafschwierigkeiten oder übermäßigen Schlaf beeinträchtigt waren. 45,7 % antworteten „nie“, 5,2 % „beinahe jeden Tag“. Das ist keine gemessene Schlafdauer und keine Insomnie-Diagnose.
Die amtliche Gesundheitsbefragung 2019 fragte nach Beeinträchtigung durch Ein- oder Durchschlafschwierigkeiten oder übermäßigen Schlaf. 45,7 % antworteten „nie“, 41,3 % „an manchen Tagen“, 7,8 % „an mehr als der Hälfte der Tage“ und 5,2 % „beinahe jeden Tag“. Alle Werte beziehen sich auf die letzten zwei Wochen, nicht auf eine typische Nacht.
Die Frage lautete sinngemäß: „Wie oft fühlten Sie sich im Verlauf der letzten zwei Wochen durch folgende Beschwerden beeinträchtigt?“ Als Beschwerde war „Schwierigkeiten ein- oder durchzuschlafen oder übermäßiger Schlaf“ angegeben. Die Tabelle bezieht sich auf die Bevölkerung ab 15 Jahren in Privathaushalten; die ausgewiesenen 7.417.900 Personen sind eine hochgerechnete Bezugsgröße, keine Zahl einzeln befragter Personen.
| Antwort | Anteil | Bedeutung |
|---|---|---|
| Nie | 45,7 % | keine berichtete Beeinträchtigung in der abgefragten Kategorie |
| An manchen Tagen | 41,3 % | gelegentliche berichtete Beeinträchtigung |
| An mehr als der Hälfte der Tage | 7,8 % | häufigere berichtete Beeinträchtigung |
| Beinahe jeden Tag | 5,2 % | nahezu tägliche berichtete Beeinträchtigung |
Die Tabelle sagt nicht, wie lange Menschen in Österreich schlafen, ob eine medizinische Insomnie vorliegt oder wodurch Beschwerden entstanden sind. Auch die Summe einzelner Antwortgruppen ist keine Diagnosequote. Die Erhebung stammt aus 2019; ein späterer Trend lässt sich daraus allein nicht behaupten.
Deutschland berichtet unter anderem Zeitverwendung und selbst berichtete Schlafdauer. Die Schweiz nutzt einen Indikator aus vier Schlafproblemfragen. Bevölkerung, Frage, Zeitfenster und Kategorien unterscheiden sich. Die Prozentwerte sind deshalb kein Ländervergleich.
Ein Bevölkerungswert beurteilt keine einzelne Person. Bei anhaltenden Beschwerden oder deutlicher Beeinträchtigung am Tag kann eine hausärztliche oder schlafmedizinische Abklärung sinnvoll sein. Für eine erste Einordnung lies Einschlafprobleme; die Seite stellt keine Diagnose.
Statistik Austria, Österreichische Gesundheitsbefragung 2019, Anhang, Tabelle 43, Seite 105; Veröffentlichung Oktober 2020, Quellenabgleich am 28. September 2026. Die Originaltabelle bleibt die maßgebliche Fassung. Zahlen und Fragewortlaut werden bei einer offiziellen Korrektur neu geprüft. Sachliche Hinweise kannst du an info@schlaf.guide senden; bitte keine persönlichen Gesundheitsdaten übermitteln.
Belege
Zuletzt redaktionell geprüft am 28. September 2026.
Tabelle 43, S. 105: Beeinträchtigung durch Ein-/Durchschlafschwierigkeiten oder übermäßigen Schlaf in den letzten zwei Wochen; Bevölkerung ab 15 Jahren in Privathaushalten, hochgerechnete Anteile.
Kurz beantwortet
Eine pauschale Quote wäre irreführend. In der ATHIS-Frage von 2019 berichteten 5,2 % beinahe täglich eine Beeinträchtigung durch Ein-/Durchschlafschwierigkeiten oder übermäßigen Schlaf; weitere Antwortgruppen sind getrennt ausgewiesen.
Nein. Die Frage schließt übermäßigen Schlaf ein und ist eine Selbstauskunft über zwei Wochen, keine klinische Diagnose.
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Der Rechner trennt Bettzeit und geschätzte Schlafzeit. Dazu werden Einschlafdauer und nächtliche Wachphasen von der Zeit zwischen Zubettgehen und Aufstehen abgezogen.
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